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Matratze reinigen: so geht’s

Selbst wenn Sie nur 6 Stunden pro Nacht schlafen, was eigentlich zu wenig ist, verbringen Sie ein Viertel Ihres Lebens im Bett und damit auf Ihrer Matratze. In dieser Zeit sondern Sie je nach Veranlagung bis zu 1,5 Liter Schweiß ab, der irgendwo bleiben muss – zum Großteil in der Matratze. Dennoch wird diese beim Reinigen des Haushaltes gerne vernachlässigt oder gar komplett vergessen. So sammeln sich im Laufe der Zeit immer mehr Schweiß, Hautschuppen und Staub an. Wenn dann auch noch andere Flecken (z. B. Urin, Blut oder Sperma) hinzukommen, wird es richtig unappetitlich und unhygienisch. Dies alles ist wiederum sind der ideale Nährboden für Übeltäter wie Bakterien, Keime und Milben.

Warum Matratze reinigen

Wie bereits einleitend erwähnt, ist eine schmutzige Matratze der perfekte Lebensraum für Milben und Co. Untersuchungen haben ergeben, dass sich bis zu 1,5 Millionen Milben in einer Matratze ansiedeln können. Denn die kleinen Spinnentiere mögen es gerne schmutzig, warm und kuschelig – so wie es eben in einer verschmutzt und ungepflegten Matratze der Fall ist. Alleine mit diesem Gedanken im Kopf sollten Sie sich dringend überlegen, Ihre Matratze regelmäßig zu pflegen und zu reinigen. Denn der Gedanke, jede Nacht auf hunderttausenden kleinen Spinnen zu schlafen, ist nicht gerade appetitlich. Die Tiere selbst sind selbst sind zwar winzig klein und für den Menschen nicht gefährlich. Ihr Kot löst allerdings bei vielen Menschen Allergien aus. Wachen Sie morgens mit juckender Haut oder roten Flecken auf, mag dies ein Anzeichen für eine Milbenbelastung sein.

Höchste Zeit, dies zu ändern und regelmäßig die Matratze zu reinigen (wenn Sie dies nicht ohnehin schon tun). Denn so sorgen Sie nicht nur für mehr Hygiene und damit für einen besseren Schlaf. Schließlich schläft es sich auf einer sauberen Unterlage viel besser und Sie geben Krankheitserregern und Keimen weniger Möglichkeiten, Ihr Immunsystem auf Trapp zu halten. Sondern Sie können auch etwas für die Lebensdauer Ihrer Matratze tun. So müssen sie weniger häufig eine neue Matratze kaufen und sparen auf diesem Wege bares Geld – vorausgesetzt natürlich, dass diese nicht durchgelegen ist. Denn dagegen hilft auch eine Reinigung der Matratze nichts. Für alle Probleme rund um die Sauberkeit helfen hingegen unsere Tipps und Tricks zum Matratze reinigen.

Unsere Tipps und Tricks zum Reinigen von Matratzen

Nun aber genug des Vorspiels, kommen wir endlich zum wesentlichen. Mit diesen Tipps und Tricks reinigen Sie Ihre Matratze und sorgen so mit wenigen Handgriffen und Arbeitsschritten für mehr Hygiene im Bett und eine längere Lebensdauer Ihrer Matratze. Generell funktionieren diese Tipps bei allen Arten von Matratzen, also z. B. einer Kaltschaummatratze, einer Federkernmatratze, einer Visco Matratze oder auch eine Latexmatratze.

Regelmäßiges Lüften

Der erste Schritt ist es, die Matratze regelmäßig zu lüften. Mindestens einmal im Jahr sollten Sie diese einer gründlichen Frischluftkur unterziehen, im Idealfall im Frühling, wenn es draußen wärmer wird und der Wintermief aus den Laken soll. Achten Sie hierbei darauf, dass die frische Luft an alle Seiten der Matratze kommt, also auch an die Unterseite. Heben Sie hierfür die Matratze soweit aus dem Rahmen, dass sie weitgehend frei steht. Öffnen Sie dann möglichst viele Fenster und sorgen so über viele Stunden für eine möglichst große Frischluftzufuhr. Da es Milben wie gesagt warm und kuschelig mögen, vertreibt die frische Luft diese.

Durch das Lüften kann es sein, dass die Matratze etwas feucht wird. Daher sollten Sie diese nach dem Lüften noch einige Zeit bei Zimmertemperatur wieder aufwärmen, bevor Sie wieder eine Auflage und ein Bettlagen darüber spannen. So geben Sie der Feuchtigkeit die notwendige Zeit zu verschwinden.

Regelmäßiges Lüften bezieht sich aber zudem nicht nur auf das mindestens jährlich erfolgende Auslüften der Matratze. Auch ein regelmäßiges, sprich tägliches Lüften des Schlafzimmers ist absolut zu empfehlen. Dies verbessert nicht nur die Schlafqualität durch mehr Sauerstoff und eine bessere Luftqualität. Sondern es verhindert auch die Bildung von Stock- und Schimmelflecken auf der Matratze. Eine Temperatur von 16 bis 20 Grad und eine Luftfeuchtigkeit von rund 50 Prozent sind nicht nur für Ihren Schlaf, sondern auch für die Matratzen am besten. Zusätzlich empfiehlt es sich, die Bettdecke täglich eine Weile von der Matratze zu nehmen. Dies gewährleistet eine bessere Luftzirkulation.

Grobe Reinigung

Für eine grobe Reinigung und das Entfernen von Staub und Krümeln reicht es meist, die Matratze regelmäßig abzubürsten. Auch das Absaugen mit einem Staubsauger ist eine gute Möglichkeit, um losen Dreck zu beseitigen. Noch besser und empfehlenswerter ist es hingegen, einen Matratzenschoner sowie eine Matratzenauflage auf die Matratze zu ziehen. Denn diesen können Sie regelmäßig waschen, indem Sie ihn einfach in die Waschmaschine stecken. Meist sind sie sogar bis 95 Grad waschbar, was eine besonders hygienische Reinigung ermöglicht. Zudem gibt es spezielle Anti-Milben-Bezüge, die die kleinen Krabbeltiere wirksam fernhalten. Zudem schützt der Matratzentopper auch vor Flecken, die aber dennoch auch mal bis zur Matratze durchkommen können. Zu diesem Problem kommen wir nun.

Flecken entfernen

Schnell sind mal Flecken auf dem Bett. Ob dies nun Körperflüssigkeiten oder verschüttete Getränke wie Kaffee vom Frühstück im Bett oder ein Rotwein von einem kuscheligen Fernsehabend in den Federn ist, ist hierbei egal. Wichtig ist, dass Sie alle Flecken schnell und gründlich entfernen, damit Ihre Matratze nicht zur unhygienischen Fleckenlandschaft wird. Denn sie bilden wie bereits erwähnt einen wunderbaren Nährboden für Keime und Co.

Als Universalreiniger gegen Verschmutzungen auf der Matratze können Sie Teppichschaum verwenden. Je nachdem, um welche Art Fleck es sich handelt, klappt die Entfernung mit speziellen Mitteln aber noch besser. Im Falle von Blut auf der Matratze sollten Sie diesen Fleck so schnell wie möglich mit Wasser und etwas Feinwaschmittel behandeln. Zudem haben sich als Hausmittel Backpulver oder Sodalauge bewährt. Urinflecken lassen sich hingegen gut mit Zitronensaft und Essig beseitigen. Zudem ist es ratsam, die entsprechende Stelle mit einer Waschmittellösung auszuwaschen. Bei frischen Rotweinflecken helfen Mineralwasser (frischer Fleck) oder eine dicke Schicht Salz. Weitere Hausmittel gegen unterschiedliche Fleckenarten finden Sie auf diversen Rategeberseiten in den Weiten des World Wide Webs.

Matratze regelmäßig wenden

Und dann haben wir noch einen Tipp für Sie, wie Sie die Lebensdauer Ihrer Matratze verlängern sowie Ihre Schlafqualität verbessern: achten Sie darauf, dass Sie die Schlafunterlage regelmäßig wenden, im Idealfall immer dann, wenn Sie das Bett (hoffentlich sehr regelmäßig) frisch beziehen. Auf diese Weise verhindern Sie das schnelle Bilden von Kuhlen und Dellen, was die Schlafqualität steigern, Ihren Rücken schont und die Lebenszeit der Matratze steigern. Im Falle von neuen Matratzen sollten Sie dies sogar im Vier-Wochen-Rhythmus tun und diese immer wieder in eine andere Richtung wenden. Also nicht nur oben und unten vertauschen, sondern auch vorne und hinten. Voraussetzung ist allerdings, dass Ihre Matratze hierfür geeignet ist und keine spezielle Ausrichtung hat, wie es z. B. bei Schaumstoffmatratzen in der Regel der Fall ist.

February 27, 2018

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