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FAQ zum Matratzenkauf (Teil 1)

Immer mal wieder erreichen uns Fragen von interessieren Lesern dieser Seite, die das eine oder andere rund um den Kauf einer neuen Matratze wissen möchten. Wir haben diverse Fragen gesammelt und wollen diese in einer kleinen FAQ-Reihe gerne beantworten. Wir sind bemüht, möglichst alle Fragen allumfassend zu klären, sodass keine Fragen mehr offen bleiben sollten, bevor Sie eine der besten Matratzen aus unserem großen Matratzen Test bestellen.

Ein oder zwei Matratzen bei einem Doppelbett?

Das Doppelbett ist quasi der Klassiker in deutschen Schlafzimmern. Viele stellen sich die Frage, ob es besser ein oder zwei Matratzen sein sollen. Denn ab einer Bettbreite von 140 cm ist es möglich, zwei kleine statt eine große Matratze zu verwenden. Allerdings sind Matratzen mit 70 cm Breite kein Standard und damit recht selten und teuer. Empfehlenswert ist es daher eher ab einer Breite von 160 cm oder besser 180 cm über zwei Matratzen nachzudenken. Aber macht das Sinn?

Ob zwei Matratzen sinnvoll sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Da ist die erste Frage nach der Nutzung: Wird das Bett von einer einzelnen Person genutzt, die gerne viel Platz hat, dann ist auf jeden Fall eine Matratze sinnvoll. Sonst gibt es mittig eine Ritze, die nicht sonderlich angenehm ist. Zwei Matratzen machen also nur Sinn, wenn auch zwei Personen regelmäßig in dem Bett schlafen.

Der zweite Faktor sind die körperliche Konstitution und die Schlafgewohnheiten. Ist einer der beiden im gleichen Bett schlafenden Personen eher ein unruhiger Schläfer, also quasi ein Wühler, oder steht mehrmals in der Nacht auf, dann machen zwei Matratzen durchaus Sinn. Denn so übertragen sich weniger Schwingungen durch die Bewegungen einer der beiden Personen auf die andere. Das sorgt für einen ruhigeren Schlaf. Der zweite Punkt ist das Gewicht der beiden Personen. Ist dieses deutlich unterschiedlich, ist es ebenfalls sinnvoll, zwei Matratzen zu verwenden. Denn so ist es möglich, den Härtegrad auf das jeweilige Gewicht abzustimmen sowie die Vorlieben für eine eher härtere oder weichere Matratze beider Personen zu berücksichtigen.

Daher ist es bei einer Nutzung von zwei Personen in vielen Fällen ratsam, ein Doppelbett mit zwei Matratzen auszustatten. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass diese entweder vom gleichen Modell sind oder zumindest die gleiche Höhe haben. Sonst bildet sich neben der Besucherritze auch noch ein Höhenunterschied, der dann nicht mehr so gut mit einer „Liebesbrücke“ ausgefüllt werden kann.

Was ist eine Liebesbrücke?

In der vorherigen Frage ist das Wort „Liebesbrücke“ bereits gefallen. Da passt es doch gut, dass uns auch diese Frage häufiger als E-Mail erreicht. Eine „Liebesbrücke“ wird im Fachjargon Matratzenkeil genannt. Es ist eine Vorrichtung, die die lästige Besucherritze schließt, die entsteht, wenn in einem Doppelbett (wie empfohlen) zwei kleine Matratzen statt einer großen zum Einsatz kommen.

Die Liebesbrücke ist ein keilförmiger Ritzenfüller aus Schaumstoff, der in den Spalt zwischen den beiden Matratzen gesteckt wird. Hierbei ist der Matratzenkeil T-förmig und wird unten im schmaleren Bereich zwischen beiden Matratzen eingeklemmt. Die breitere Oberseite des „T“ schafft quasi eine Brücke zwischen den beiden Matratzen, die aufgrund der geringen Materialdicke und der Weichheit aber kaum zu spüren ist. Optimal ist die zusätzliche Verwendung einer Matratzenauflage bzw. eines Toppers. Aber auch ein Bettlaken reicht in der Regel aus, um eine Einheit aus den beiden Matratzen zu formen. So wird die lästige Ritze zwischen den beiden Matratzen geschlossen, sodass keiner der beiden Personen mehr in ihr aufwacht. Die „Liebesbrücke“ bzw. der Matratzenkeil sollte hierbei die gleiche Länge haben, wie das Bett und damit auch die Matratzen lang sind. Dies ist in der Regel 2 m.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines Lattenrost achten?

Der Lattenrost ist neben der Matratze ein weiterer elementarer Bestandteil eines Bettes. Schließlich ist es selbiger, das die Matratze an Ort und Stelle hält. Daher ist auch beim Kauf des Lattenrostes einiges zu beachten. Denn nicht jede Matratze passt zu jedem Lattenrost bzw. ist für diesen geeignet. Matratze und Lattenrost sollten also durchaus aufeinander abgestimmt werden, um den Schlafkomfort zu maximieren. Damit stellen sich Fragen wie „Welcher Lattenrost für welche Matratze?“ und „Welcher Lattenrost ist der richtige für mich?“ Wir geben Ihnen nachfolgend die Antworten…

Kaufen Sie eine klassische Federkernmatratze, haben Sie sich für den Typ entschieden, der generell am anspruchslosesten ist bzgl. dem Lattenrost. Denn diese Matratze hat von der eigenen Bauweise her eine Eigendynamik bzw. Federung inbegriffen. Daher sollte die Unterlage, sprich der Lattenrost selbst, nicht mehr zu sehr federn, sondern besser starr sein. Dennoch sollten Sie auch bei einer Federkernmatratze nicht vollkommen auf ein Lattenrost verzichten. Denn legen Sie z. B. ein Brett unter die Matratze, mangelt es an der notwendigen Belüftung von der Unterseite. Die Folge ist, dass sich unter der Matratze schnell Stockflecken und Schimmel bilden. Das ist nicht nur unhygienisch, sondern auch bei einer neuen Matratze sehr ärgerlich.

Möchten Sie ein Lattenrost, bei dem Kopf- und/oder Fußteil in der Höhe verstellbar sind, sollten Sie hingegen keine Federkernmatratzen erwerben, da diese Kombination nicht wirklich zu empfehlen ist. Bei verstellbaren Lattenrosten sollten Sie besser zu einer Schaumstoffmatratze, Viscomatratze und Latexmatratze greifen. Durch eine flexible Unterlage können Sie die Liegeneigenschaften der Matratze optimal unterstützen.

Ein weiteres Kriterium, auf das Sie beim Kauf eines klassischen Federholzrahmens als Lattenrost achten sollten, ist der Abstand der einzelnen Leisten. Prinzipiell wird empfohlen, dass bei Schaumstoffmatratzen Abstände von mehr als drei bis vier Zentimetern nicht infrage kommen. Denn in diesem Fall könnte sich das Material durch die Lücken des Lattenrostes drücken und so Schaden nehmen. Empfehlenswert sind Lattenroste mit mindestens breiteren 28 Leisten oder noch besser mit bis zu 42 schmalen Leisten. Denn diese können den Bewegungen durch die vergrößerte Auflagefläche besser folgen.

Für die Ideallösung entscheiden Sie sich bei einem Tellerlattenrost. Dieses bietet eine punktgenaue Federung, die vor allem Schaumstoffmatratzen zugutekommt. So können sich die ergonomischen Liegeeigenschaften der Matratze ideal entfalten.

September 5, 2018

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